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Installateur TV Podcast


Folge 31: Handwerk als Chance - im Gespräch mit Dr. Alois Kogler (Coach, Psychotherapeut & Sportpsychologe)

Der zweite Lockdown trifft uns härter, meinen zahlreiche Leute aus der Wirtschaft und Koglers Umgebung. Die Widerstandskräfte werden dadurch, wie in einem Immunsystem, auch in der realen Welt gestärkt. Die Menschen werden kreativer, weil sie neue Wege suchen und finden.

Und in genau dieser Zeit übernimmt der Handwerker eine wichtige Rolle, nämlich als Vorbildfunktion. Diese erarbeitet er sich, weil er was bewegt, das man sieht. Er baut, repariert und restauriert. Daher wird seinem Wort mehr Achtung geschenkt, als den zahlreichen Ermahnungen von der Regierung. Kogler erklärt außerdem, warum Systeme so wichtig sind und das Handeln unterschiedlicher Gesellschaften.


Folge 30: PAW - Qualität und Kompetenz - im Gespräch mit CEO Dipl.-Ing. Marc-Oliver Pommerening

Das Familienunternehmen PAW hat sich stets der Zeit angepasst. Wurde zu Beginn noch der Pumpenflansch erfunden, patentiert und produziert, werden heute viel komplexere Systeme wie beispielsweise das „MCom“-System entwickelt. Mithilfe von Wibutler ist es leicht, die Produkte auch im „smarten Zuhause“ zu integrieren.

Der Fokus liegt bei der energieeffizienten Wärmeverteilung und der intelligenten Regelung dieser Verteilung, deswegen ist auch der Systemgedanke von Relevanz. Hierzu wird es im Frühjahr 2021 eine Vorstellung der Umsetzung der neuen Heizkreisverteilung geben. Weiters erzählt Herr Pommerening vom hydraulischen Abgleich, den Marktunterschieden, herausfordernden Zeiten und Zukunftsvisionen.


Folge 29: VIESSMANN (Teil II) - im Gespräch mit Co-CEO Max Viessmann

Viessmann hat uns verraten, dass Familie ein Teil des Erfolges ist. Durch seinen Vater Martin Viessmann hat er gelernt professionell zu agieren und schafft es dadurch Lebensräume für nachkommende Generationen zu gestalten. Bis heute steht er in enger Verbindung zum Vater und tauscht sich regelmäßig mit ihm aus. Ein Vorteil für ihn ist auch, dass in einem Familienunternehmen schneller Entscheidungen getroffen werden können.

Viessmann setzt außerdem auf Digitalisierung. Dies vereinfacht bereits heute sämtliche Abläufe und wird in der Zukunft noch viel mehr an Relevanz gewinnen. Auch in Hinsicht auf Fachkräfte kann diese „Stärke“ genutzt werden. Dies und vieles mehr hören Sie in im zweiten Teil vom Gespräch mit Max Viessmann.


Folge 28: VIESSMANN (Teil I) - im Gespräch mit Co-CEO Max Viessmann

Maximilian Viessmann, Co-CEO, gibt Einblicke in sein Unternehmen, welche Veränderungen Corona mit sich gebracht hat und welche Antworten er auf die Energiewende hat.
Aufgrund der spannenden Themen folgt in zwei Wochen der zweite Teil vom Podcast. Viessmann wird dann vor allem auf Teamgeist, den Fachkräftemangel und die Vorteile der sozialen Medien eingehen.


Folge 27: Baustellencoach - im Gespräch mit Michael Steinbauer

Wo vor einigen Jahren noch mehr Zeit und Budget zur Verfügung stand, stehen heute oftmals andere Anforderungen. Diese Veränderungen führen zu Kommunikationsfehlern und/oder doppelter Arbeit. Mit einem Konzept und der passenden Baustellenstrategie spart man sich Nerven, Streitereien und Geld. Genau genommen können bis zu 20% der Baustellenkosten eingespart werden.

Der Baustellencoach kann überall herangezogen werden, auf Großbaustellen sowie beim Häuslbauer. Michael koordiniert die Baustelle, ist aber nicht für Fachfragen zuständig. Anders als der Bauleiter, der für ein Gewerk (z.B.: Maurer, Elektriker, Fliesenleger) zuständig ist. Wie das Schiff seinen Captain braucht, braucht die Baustelle einen Übergeordneten mit Weisungsbefugnis -> den Baustellencoach.


Folge 26: ENERGY GLOBE Award - im Gespräch mit Wolfgang Neumann

Wolfgang Neumann, Energiepionier aus Oberösterreich, hat im Jahr 1999 den Energy Globe Award ins Leben gerufen. Die Projekte gliedern sich in die Kategorien Erde, Feuer, Wasser, Luft und Jugend. Ein besonderes Projekt, welches Herrn Neumann in Erinnerung blieb, kommt von einem Salzburger. Er hat eine 4. Klärstufe erfunden, welche Antibiotika und Viren aus dem Wasser filtert. Die Idee und die Umsetzung sind sehr simpel und doch so effektiv. Jedes Land hat andere Probleme, wenn man jedoch Know-how kommuniziert, wird nachhaltiges Handeln stets verbessert. Daher werden zahlreiche Projekte von der internationalen Jury, welche sich aus Vertretern aller Kontinente zusammensetzt, ausgezeichnet.

Am 29.09.2020 findet die Verleihung des oberösterreichischen Energy Globe Awards bei der Firma Holter statt. Um Interessenten über die Projekte zu informieren wurde ein Online-Voting ins Leben gerufen. Die Verleihung selbst wird über Social Media ausgetragen und ermöglicht so den Zugang für jedermann. www.energyglobe.at


Folge 25: ÜA Kennzeichnung für Bauprodukte in Kontakt mit Trinkwasser - im Gespräch mit Frau Mag. Geiss & Herrn Wirrer

Im März 2019 wurde die OIB Baustoffliste novelliert. Nach einer Übergangsfrist von 2 Jahren, also mit Mitte März 2021, müssen alle Produkte in Kontakt mit Trinkwasser, die von der Novelle betroffen sind und in die Trinkwasserinstallation eingebaut werden, mit dem Einbauzeichen „ÜA“ gekennzeichnet sein. Zum Erhalt des Einbauzeichens ist es notwendig die gelisteten Produkte gemäß den nationalen Bestimmungen (ÖNORM B 5014-Serie) zu prüfen und laufend zu überwachen. Was das für Hersteller, Händler und Installationsbetriebe bedeutet, und inwiefern sich dieses Vorgehen von jenem unserer Nachbarländer unterscheidet, darüber spricht Herbert Bachler im Podcast mit Frau Mag. Geiss und Herrn Wirrer vom OFI.

Die beiden Experten, Frau Mag. Sabrina Geiss, welche Inspektionen durchführt und in der Zertifizierungsstelle des OFI tätig ist sowie Herr Wirrer, der am OFI den Bereich Migrationsprüfung leitet und sich als Mitglied in der Ad hoc Gruppe sowie im KTW-Fachgremium engagiert, geben Einblicke in dieses komplexe Fachgebiet. Viele interessante Eindrücke und Informationen können aufgeschnappt werden. Für alle, die sich noch näher informieren möchten oder müssen, steht Frau Geiss vom OFI zur Verfügung. www.ofi.at


Folge 24: BOSCH, Technik fürs Leben - im Gespräch mit Vice President Günther Schlachter

Das Unternehmen zählt bereits 400.000 Mitarbeiter und ist im Automobilsektor, im Gebäudesektor mit Sicherheitstechnik und Thermotechnik sowie im Verbrauchsgütersektor mit Spül- und Waschmaschinen tätig.

War für Bosch in der Vergangenheit die physische Hardware sehr präsent, konzentriert sich das Unternehmen nun immer mehr auf Software, Services und künstliche Intelligenz. Darunter fallen Techniken, die das Leben erleichtern. Überwachungen zum Schutz von pflegebedürftigen Menschen oder Corona-Schnelltests sind hier von Relevanz.


Folge 23: Handwerk ist Leidenschaft - im Gespräch mit Elektrikerin Magdalena Schnabl

Magdalena (@electriciangirl_ auf Instagram) hat ihren Willen durchgesetzt und anstelle des geplanten Matura-Abschlusses, die Elektriker-Lehre begonnen. Nachdem sie ursprünglich auf Großbaustellen und anschließend im Kundendienst war, arbeitet sie nun als Baustellen-Leiterin im kleinen Team direkt beim Kunden und hat mit der Meisterschule begonnen. Nebenbei ist sie mit über 11.000 Followern eine der erfolgreichsten österreichischen Handwerkerinnen auf Instagram.

Sie kann die Ausbildung zur Elektrikerin und anderen Handwerksberufen nur empfehlen. Sie ist stolz, sich in der männerdominierten Welt stark gemacht zu haben und weiß, dass man in ihrer Branche gutes Geld verdienen kann. Hinzu kommt, dass die Wertschätzung immer größer wird, dies ist vor allem zu Corona-Zeiten enorm spürbar.


Folge 22: WOLF – Experten für Raumklima - im Gespräch mit Geschäftsführer Bernhard Steppe

1963 wurde das Unternehmen in der bayrischen Hopfengegend Mainburg gegründet und dementsprechend wurden auch die ersten Produkte, wie Hopfentrocknungen, hergestellt. Seit nun 2006 ist die WOLF GmbH ein Unternehmen der Firma Centrotec SE mit Hauptsitz in Brilon.

Heute setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Ihre Systeme sind mit kleinen sowie großen Smarthome-Programmen kompatibel. Besonderer Wert wird auch auf die Handwerker gelegt. Daher werden in den WOLF-Akademien regelmäßig Aus- und Weiterbildungen angeboten. Zusätzlich wird mithilfe von Markt-Anreizprogrammen, also Förderungen, das Interesse der Endkunden gesteigert.

Zusammenfassend darf festgehalten werden, dass WOLF für ein flexibles, agiles und bodenständiges Unternehmen mit einem klaren Blick in die Zukunft für Mitarbeiter und Kunden steht.


Folge 21: evolute.app, die moderne Connection zwischen Handwerk und Industrie - im Gespräch mit Anselm Zebner

Zebner und sein Partner haben es geschafft, die Marktforschung auf diesem Weg zu verbessern. Dem Handwerker wird die kostenlose Möglichkeit auf der App gegeben, Fragen und Anmerkungen zu Produkten abzugeben. Dies wird an den Hersteller weitergeleitet, welcher wiederum innerhalb weniger Tage eine Rückmeldung gibt. Die Informationen werden innerhalb der App veröffentlicht und bieten so allen Usern den Zugang zu raschen Lösungsansätzen.

Hersteller wiederum bekommen Informationen direkt zugespielt. Damit wird ihnen die Möglichkeit gegeben, Produktklarheiten- oder Produktverbesserungen zu schaffen. Die App Evolute zeigt einmal mehr, dass Digitalisierung in unserer Branche immer relevanter wird, damit effizienter gearbeitet werden kann.


Folge 20: LSI, Vereinigung von 60 innovativen Installateuren - im Gespräch mit Geschäftsführer Jürgen Klauser

Gemeinsamer Einkauf, gemeinsame Marketingmaßnahmen und gemeinsames Netzwerken stellen die Kernaufgaben der LSI dar. Im Rahmen der Vereinigung wurde eine eigene Meistermarke geschaffen. Mit diesem Differenzierungsmerkmal erfolgt der Online-Auftritt auf Social Media. Weiters gibt es in regelmäßigen Abständen ein Endkundenmagazin. Doch auch das Image von Handwerkern bzw. Installateuren wird gestärkt und erweitert, immerhin hat ein Installateur einen krisensicheren Job. Was der Meisterinstallateur der Zukunft mitbringen sollte ist für Jürgen klar: Elektriker-Kenntnisse.

Die LSI pflegt Kooperationen in nahezu ganz Österreich und teilweise auch schon im Nachbarland Deutschland. Die Installateure kommen dreimal jährlich zusammen. Hierbei steht vor allem der Austausch unter den Mitgliedern im Vordergrund. Doch auch die Digitalisierung ist im Handwerk nicht aufzuhalten. Ein gutes Beispiel hierfür ist Störcode (stoercode.at), die App, welche dem Installateur viel Zeit erspart.


Folge 19: Unsere Installateure und ihr System - im Gespräch mit der Firma Erhart Installationen aus Tirol

Die Gebäudetechniker, welche direkt an der Front sind, erzählen über ihre Heizungswasser-Erfahrungen, ihren Stellenwert in unserer Gesellschaft und wie sie zum Klimaschutz beitragen. Spannende Punkte und Blicke in die Zukunft werden aufgegriffen.


Folge 18: Werden Heizkörper zukünftig noch gebraucht? - Ing. Andreas Zottler über die Wärmeverteilung der Zukunft

Kurz vor dem „Shutdown“ sprach Herbert Bachler mit dem führenden Hersteller von Flachheizkörpern und Wärmeabgabesystemen, Herrn Ing. Andreas Zottler von Vogel und Noot, auf der Energiesparmesse in Wels. Wie sich die Zeit der Wärmeabgabe in Zeiten von Wärmepumpensystemen bzw. Niedertemperatur-Heizungen unter Einbindung von PV und Solarthermie verändert hat und wie Vogel & Noot sich daraus auf dem Markt aufgestellt hat, erzählt Ing. Andreas Zottler in dieser Podcast-Episode. Vogel & Noot steht für Kooperationen auch mit Herstellern von Systemen. So kommt es, dass Vogel & Noot inzwischen nicht mehr ein Heizkörperanbieter alleine ist, sondern mit seinem breiten Produktportfolio für die Klimatisierung und komplexere Systeme wie Heizen und Kühlen perfekt abgestimmte Systeme am Markt anbietet.


Folge 17: Die Online-Vermittlung für Verbraucher und Handwerker - mit Matthias Niebuhr von MyHammer

Mit Auslastungslücken, welche vor allem oft auch spontan entstehen, hat wohl jedes Handwerksunternehmen zu kämpfen. Matthias hat sich der Sache angenommen und eine Online-Plattform geschaffen, auf welcher genau diesen gegengewirkt wird. Eine Win-win-Situation für Verbraucher und Handwerker.

Die typische Größe der Mitgliedsbetriebe ist mit 1-5 Mitarbeitern eher klein. Die Mitgliedsunternehmen gliedern sich in A-Betriebe (Meisterbetriebe), B-Betriebe und Sonstige zu gleichen Teilen. Den Unternehmen hilft MyHammer, die Auslastungslücken zu überbrücken. Durch die schnelle Online-Suche finden die Handwerksbetriebe zum Verbraucher und umgekehrt, sozusagen Online-Dating für Verbraucher und Handwerker. Abwicklung sowie Abrechnung erfolgen dann direkt zwischen den beiden Parteien. Allein für Deutschland wurden über My-Hammer.de bereits 8 Millionen Aufträge generiert, zudem zählt die Plattform 4,1 Millionen registrierte Verbraucher. Erfolge, welche unter anderem der unbändigen Motivation von Matthias geschuldet sind. Alle Infos finden Sie unter my-hammer.de oder my-hammer.at


Folge 16: Gestern verstaubt, morgen verbaut - mit Simon Schlögl von materialrest24.de

Im März 2017 hat Simon Schlögl mit seinem Bruder Bastian das Startup-Unternehmen materialrest24.de in München gegründet.
Unternehmenszweck ist es, Material, das entweder auf der Baustelle übrig bleibt, oder im Lager nicht mehr gebraucht wird, wieder in den Markt zu bringen. Das Portal ist ein reines Handwerkerportal mit 1.200 Mitgliedern.
Die Vision ist es, in Kooperation mit den Handwerksbetrieben ein virtuelles Lager für ungenutzte Materialien zu bauen, um dadurch Überschüssiges wieder nachhaltig in den Nutzungskreislauf zu bringen. Dafür haben die Brüder 2018 den Bundespreis für Innovation bekommen.


Folge 15: VÖK, Vertreter der Heizungsindustrie-Interessen - mit Dr. Elisabeth Berger

Vor 20-30 Jahren war es die Innovation, statt Kohle Gas- oder Ölheizungen zu haben. Heute ist die Palette an erneuerbaren Energieheizungsmodellen enorm gewachsen und stetig am Vormarsch, sieht man beispielsweise in Richtung synthetische Öl-Forschung. Aufgrund der enormen Vorschritte sind geschätzt 1/3 des österreichischen Heizungsbestandes veraltet.

Attraktive, einheitliche und kontinuierliche Fördermodelle sowie Zuschüsse von bis zu 45 % finden großen Anklang am deutschen Markt. Die österreichischen Fördermodelle hingegen sind kurzlebiger und somit auch unbekannter, wodurch sie weniger angenommen werden. Hinzu kommen geringere Fördersummen.

Derzeit sehen viele von Fernreisen ab und investieren dafür ins eigene Zuhause. Dies sollte Österreich dazu anstoßen, zusätzlich zum „Raus aus dem Öl“-Bonus auch Steuerbegünstigungen zu gewähren. Eine Folgewirkung wären schließlich Jobs!


Folge 14: Heizungswasseraufbereitung leicht gemacht (Teil 2) - mit Tino Sarro (Elysator)

Sind Normen Schikane oder notwendig? Sie sind notwendig, da auch Kesselhersteller Absicherungen möchten, reichen reine Herstelleranweisungen nicht aus.

Daher gibt es in Deutschland die VDI und in Österreich die ÖNORM. Die Normen werden vom Normausschuss erstellt. Dieser prüft die Erfahrungswerte der Mitglieder in Kombination mit Fachliteratur. Grundsätzlich kann jedoch gesagt werden, dass der Installateur vor allem drei Punkte beachten soll -> Leitfähigkeit, pH-Wert und Optik.


Folge 13: Heizungswasseraufbereitung leicht gemacht (Teil 1) - mit Tino Sarro (Elysator)

Früher musste das Heizungswasser kaum aufbereitet werden. Heute werden jedoch empfindlichere Werkstoffe verwendet, welche eine Aufbereitung notwendig machen. Dieser Wandel führt sogar bis zu Generationskonflikten.

Tino Sarro erzählt, wie das Wasser enthärtet und entsalzt werden kann. Eine weitere Lösung zur Heizungswasseraufbereitung ist das Zuführen von Additiven (Impfstoffen), hier muss der Installateur jedoch aufpassen, dass diese nicht in die Kanalisation gelangen.

Zu vielen technischen Details, sowie zur VDI2035 und ÖNORM geht Tino Sarro im Gespräch mit Herbert Bachler näher ein.

Aufgrund der großen Thematik wird kommende Woche ein zweiter Teil folgen.


Folge 12: Der Super Mario der Werkzeugbranche - Bruno Friedmann alias "nample"

Seit knapp 30 Jahren ist Bruno in der gleichen Firma tätig. Durch seinen Beruf hat er wohl auch seine Faszination für Werkzeug gefunden und ausgebaut. Anfänglich wollte er Instagram nutzen, um seine Fotos zu sichern. Nach 1 - 2 Jahren hat er einfach Hashtags hinzugefügt und schon stellte er fest, dass das Feedback immer größer wurde. So generiert sein Instagram-Kanal inzwischen bis zu 2-4 Millionen Klicks pro Woche.

Seine Leidenschaft zur Fotografie ist ein klarer Vorteil, da auf der Plattform die Bilder und weniger die Kommentare im Mittelpunkt stehen. In der Zwischenzeit ist er bereits weltweit vernetzt, sein Englisch ist jedoch eher bescheiden. Er übernimmt die Verantwortung für seine online gestellten Werkzeug-Bilder und schafft so eine Plattform, auf welcher sich Handwerker informieren können. Dies fällt schließlich im Großhandel immer schwerer, da es dort meist zu wenig und/oder zu billige Auswahl gibt. Beim Blick nach Amerika erkennt er, dass der Werkzeugmarkt dort bereits viel pompöser ist. Dies gibt ihm unter anderem Ansporn, an seiner Leidenschaft festzuhalten und die Produkte mit der weltweiten Handwerksbranche zu teilen.


Folge 11: Haus der Zukunft - mit Dr. Andreas Piepenbrink

E3/DC baut Speichersysteme, für die die Nachfrage besonders in der jetzigen Zeit stetig steigt. Das hängt mit dem derzeit verstärktem „Denken ans eigene Zuhause“ und dem rundum spürbaren „Beitrag zum Klimaschutz leisten“ zusammen. Die Systeme haben weiterhin gute Perspektiven, da die Entwicklung der Batterie im Vormarsch ist, welcher vor allem durch die Automobilbranche angekurbelt wird. Das Haus der Zukunft ist mit Wärmepumpen, PV und Batteriespeichern ausgestattet. Die Produktlinie Infinity ist ein entwickeltes System, welches auf Nachrüstung setzt. Das ist relevant, da bisherige Batterie-Generationen nicht erweiterbar waren. Dieses zukunftssichere Energiemanagement, sowie die Notstromversorgung hat sich E3/DC in 38 Ländern patentieren lassen.

In Hinsicht auf die Energiewende gibt es große Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland, welche auf die wirtschaftlicheren Förderungen, sowie die höheren Strompreise in Deutschland zurückzuführen sind. Österreich ist in dieser Hinsicht noch hinten und sollte mehr auf die dezentrale Energieversorgung setzen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.

Weiters spricht Andreas vom digitalen Auto, was die Wende für die Installateur-Branche bedeutet und dass Skigebiete ganzjährig CO2-freie Erzeugungsanlagen sein können.


Folge 10: "Wasser marsch!" - mit Ute Klümper

Rohrleitungen müssen reichlich gespült werden, damit der Wasseraustausch stattfindet, welcher für die Trinkwasserhygiene relevant ist. Neben offiziellen Beprobungen kann auch mithilfe von Schnelltests das Wasser kontrolliert werden. Bereits nach 3 Tagen können so die Anzahl der Bakterien sowie die der Hefen und Pilzen analysiert werden. Mit Vergleichsbildern wird der Grad der Kontamination festgestellt.

Wenn der Test positiv ist, also wenn eine Kontamination stattgefunden hat, müssen Spülungsmaßnahmen eingeleitet werden. Bei niedriger bis mittlerer Kontamination empfiehlt sich neben dem Spülen eine thermische Desinfektion, auf welche Ute im Podcast konkret eingeht. Bei starker Kontamination sollte zusätzlich Rücksprache mit dem Gesundheitsamt gehalten werden.

Weiters erzählt sie uns von präventiven, permanenten und akuten Maßnahmen. Warum Wassermanagement sowie berührungslose Armaturen so wichtig sind und dass das Wasser direkt aus der Trinkwasserleitung ein wertvolles Gut ist.


Folge 9: Sandra Hunke - morgens Toiletten reparieren, nachmittags am Laufsteg

Sie verzaubert alte Bäder in Wellness-Oasen und hinterlässt gleichzeitig einen Fußabdruck in der Modebranche. Sie scheut den Dreck nicht und packt auch am Set mit an, ganz nach dem Motto: Viele Hände - schnelles Ende. Während ihr Lebenspartner sie bei der Planung unterstützt, baut Sandra ihr Netzwerk aus und kooperiert mit namhaften Unternehmen wie Hansa. Neben den bereits zahlreichen Aufgaben darf ihr Pferd nicht zu kurz kommen, denn hier findet sie eine weitere Leidenschaft und Ausgleich.

„Ist es überhaupt erlaubt, dass Frauen im Handwerk arbeiten?“, das wurde Sandra erst heuer im Jänner von einem Kunden gefragt. Über solche Fragen steht die aufstrebende junge Dame jedoch einfach drüber, denn sie muss nicht jedem gefallen. Sie hört nicht auf andere, sondern auf ihr Herz. Das ist wohl auch ihr Motiv, warum sie sich in einer Männer-dominierten Branche pudelwohl fühlt. Die Branche, welche sich gerade in der jetzigen Situation als solide und stabil erweist.


Folge 8: "Alles ist immer möglich" - Rene Kausl, Experte für Einzigartigkeit

Sein Ziel, ein Expertenbetrieb zu sein, erreicht er durch ein klares Marketing, wodurch er sein Unternehmen klar am Markt positioniert. Rene Kausl konnte den Serviceablauf im Familienbetrieb Kausl durch ein 5-Schritte-Programm optimieren und teilt seine Expertentipps über das Netzwerk handwerkerimpuls.de.

Mit seiner Strategie landen keine Gespräche im „Hoffnungsschrank“, der Schrank, in welchen sich Ungewissheit verbirgt. Rene Kausl arbeitet kaum IM Unternehmen, dafür jedoch umso mehr AM Unternehmen. Angefangen vom Ersttelefonat, über den Planungsauftrag, die Bestandsaufnahme, das Konzept bis hin zur Auftragsbesprechung hat er alles im Überblick – denn schließlich muss der Kunde zu Kausl und Kausl zum Kunden passen.

Herausforderungen der Zukunft werden disruptive Technologien und ein Ökosystemkollaps sein. Im Bereich der Haustechnik werden sich langfristig zwei Betriebsarten durchsetzen. Die gut Positionierten mit einer klaren Vision und die ganz Kleinen, die „Lohnschrauber“.


Folge 7: Holter Michael, der erfolgreiche Unternehmer

50% Umsatzrückgang, Homeoffice, sowie Team-Splittungen in der Firma waren erst einmal präsent. Aufgrund von raschem und gezieltem Handeln wurde jedoch bereits die Anfangsphase erfolgreich überbrückt.

In der Zwischenzeit blickt Michael Holter zurück und ist froh, in Österreich zu agieren, wo auch die Regierung so rasch gehandelt hat und in vieler Hinsicht Unternehmer unterstützt. Außerdem kann er momentan privaten Nutzen ziehen und auch schon das ein oder andere Mal am Vormittag seinen Kindern im „Homeoffice“ zur Seite stehen. In Hinsicht auf das Unternehmen sind sich Jasmin Holter und er jedoch einig, dass sich die in den Jahren eingepflanzte gute Unternehmenskultur nun im Vertrauen der Mitarbeiter spiegelt und weiter stärkt.

„In der Krise zeigt sich der Charakter“, so ehem. Deutscher Politiker und Bundeskanzler Helmut Schmidt. Worte, die sich in Michael Holters Kopf derzeit wiederfinden. Wenn man so eine Krise durchsteht, wird man stärker. Nun sind Themen wichtig, welche zuvor noch nichtig waren. Zusammenrücken, Besinnung auf das Wesentliche und Speed-Digitalisierung gewinnen an Wert und nach Ostern geht es wieder bergauf.


Folge 6: Klimaschutz mit Hausverstand mit Karl Ochsner (Ochsner Wärmepumpen)

Unsere Nachkommen sollen Eisbären und Gletscher erleben und dafür muss jeder seinen Beitrag leisten. Der Klimawandel ist relevanter denn je, besonders sichtbar ist dies an den Wetterextremen. Karl Ochsner setzt sich für Umweltschutz ein und dies soll nicht mit übertriebenen Verboten oder Zwängen, sondern durch Mitdenken eines jeden stattfinden.

„Es wird keine Energiewende ohne Wärmewende und keine Wärmewende ohne Wärmepumpe geben“, so Karl Ochsner. Wärmepumpen sind die präferierte Lösung bei Neubauten und Sanierungen, haben an Bedeutung gewonnen und sind ein wichtiger Teil für die Zukunft. Der bodenständige Karl Ochsner ist seit 12 Jahren und in 5. Generation im Familienunternehmen OCHSNER Wärmepumpen tätig. Er konnte das Unternehmen international ausbauen und darf heute zu den namhaften Kunden den internationalen Anlagenbau, ebenso wie die US-Navy und NASA zählen.

Für das internationale Unternehmen ist der chinesische Markt relevant. Auch die dortige Regierung denkt um und fördert daher Wärmepumpen. Obwohl der Billigmarkt China eine große Konkurrenz darstellt, zählen viele Unternehmer auf das europäische Knowhow. Ein weiterer Vorteil ist, dass das GreenTech in Österreich eines der besten weltweit ist.



Folge 5: #LUSTAUFHANDWERK mit dem @insta_llateur Kristijan Cacic

Man erreicht die Jugend indem man ehrlich und authentisch auftritt. Damit ihm das gelingt, verwendet er Möglichkeiten um der Sanitär- und Heizungstechnik via Instagram und Co. einzuheizen. Inzwischen hat #LUSTAUFHANDWERK bereits über 54.000 Hashtags. Auch als Vorstandsmitglied der SHK-Innung Berlin nutzt Kristijan die Digitalisierung um das Handwerker-Image zu steigern. Er spricht von „Tradition trifft Wahnsinn.“ Sinnvolle Digitalisierung fördert die Aspekte, welche Handwerker benötigen -> von Handwerker für Handwerker. Studierte IT-Techniker hingegen haben mit dem echten Leben der Branche nichts am Hut. Daher wird er dort einen Fingerabdruck hinterlassen, wo er bereits viel bewegt hat und noch viel bewegen wird.


Folge 4: Heizungsbauer aus Leidenschaft

Eine Abschlussklasse dachte sich, damit wir den Kontakt zu einander nicht verlieren, gründen wir eine Facebook-Gruppe und halten uns am Laufenden. Mit diesem Grundgedanken entstand im Jahr 2013 die "Heizungsbauer aus Leidenschaft" Community, welche heute bereits über 21.500 Mitglieder zählt.

Printmedien erreichen in erster Linie Inhaber, Einkauf und Planer. Doch wer schafft eine Plattform für unsere jungen motivierten Monteure? Dieser Herausforderung haben sich Florian Leupelt und sein Team gestellt und eine Basis geschaffen, auf welcher die Handwerker die Möglichkeit haben, sich innerhalb der SHK-Branche zu vernetzen. In der Facebook-Gruppe wird vor allem auf Respekt geachtet. "Heizungsbauer aus Leidenschaft" ist jedoch nicht nur eine Plattform zum Austauschen. Im Laufe der Zeit gelang es Florian seine Fäden weiterzuspinnen. Er hat die „Online Flotte“, Videos als Schnittstelle zwischen Industrie und Handwerk, sowie „Feuerfest und Wasserdicht“, ein Handwerks-Podcast, ins Leben gerufen.


Folge 3: Check and Work

In der dritten Podcast-Folge diskutiert Herbert Bachler mit Martin Holl aus Mannheim von CHECK and WORK.
Als Martin gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder den elterlichen Betrieb übernommen hat, wurde das Fundament für modernen Zusammenhalt innerhalb der Branche geschaffen. Da sich zuständige Personen nicht angesprochen fühlten, beschloss er selbst zu handeln und wollte in erster Line eine firmeninterne Plattform schaffen. Digitale Anfragen werden an umliegende Branchenbetriebe verschickt und diese können entscheiden, ob der Auftrag in ihre Auftragslage passt und gegebenenfalls einen Handwerker bereitstellen. Das nächste Mal unterstützen wiederum die Partner bei Engpässen diesen Betrieb. Somit ist es eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Schnell wurde klar, dass sein „Parship für Handwerker“ großes Interesse auch bei anderen Betrieben weckte. Nach nun einem Jahr haben sich knapp 500 Mitglieder angemeldet, die erst nach Qualitätsprüfung des Firmenprofils aktiviert werden und nach einem abgeschlossen Auftrag sogar bewertet werden dürfen. Das Ganze beruht auf einer kostenfreien Basis.


Folge 2: Muss man Trinkwasser verändern?

In der zweiten Podcast-Folge diskutiert Herbert Bachler mit Alexander Piesche (WATERCryst) über das Thema "Trinkwasser". Das Prinzip der Biomineralisierung, welches bereits seit Millionen von Jahren in der Natur stattfindet, wurde als Fundament genutzt und weiterentwickelt. BIOCAT ist ein Kalkschutz, welcher ohne Chemikalien und unabhängig von der Wasserhärte reinigt. Das Qualitätsprodukt Trinkwasser bleibt gleich, also bleibt auch der Kalk enthalten. BIOCAT sorgt dafür, dass sich dieser nicht ablagert. Durch die Einsparung von Kalkschutzzusätzen und Reinigungsmitteln leistet das Produkt einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Eine Wartung findet alle 5 Jahre statt und dafür werden 30 Jahre Garantie gewährt.


Folge 1: Stoercode

Herbert Bachler diskutiert in seiner ersten Podcast-Folge mit Inhaber Albert Kohl über Störcode. Es wird debattiert, was und bei welchen Fehlern die App Störcode den Installateur unterstützen kann. Wo Arbeitserleichterungen und Zeitersparnisse erfolgen. Und wie bereits die Sekretärin im Innendienst den Handwerker unter die Arme greifen kann.
Alle Infos zu störcode.at finden Sie auch unter www.stoercode.at
Falls Sie Lust auf noch mehr Infos oder ein Probemonat bekommen haben, schreiben Sie uns doch einfach unter stoercode@bachler.at.
Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.